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Gedanken

Der Himmel weint

Mir fehlt dein Lachen und dein herzliches Wesen.
Mir fehlt dein Anruf "Hallo Nessi, ich wünsch dir was!“
Mir fehlt die Rose… genau die eine, die immer da war…
an diesem Tag…

Mir fehlt dein Bienenstich, die Witze und dein Kakao,
mir fehlt die Wärme, die von euch allen kam.
Mir fehlt deine wilde Art, die zerzauste Mähne…
mit wirren Gedanken…

Ich weiß, ihr alle hättet nicht gewollt,
dass ich an diesem Tag weine…
Ich versuch es ja, ich bin tapfer …
Aber der Himmel weint!
24.6.07 13:32


Morgenröte

Meine Augen begegnen deiner sanften Haut,
wie sie die frühen Sonnenstrahlen fängt.
Lustvolles Lächeln…

Meine Lippen küssen die Träume deiner Lider fort,
hauchzart nur, um sie nicht zu necken.
Nun lächelst auch du…

Meine Fingerspitzen gehen auf die Reise,
über Hautlandschaften wohlgeformt.

Lazulith deiner Augen öffnet sich mir…

Morgenrot
24.6.07 13:32


Umgedreht

Zehn Schritte noch bis zum Ziel,
ich kann den Steinweg sehen,
mein Atem stockt plötzlich.

Neun Schritte noch bis zum Ziel,
ich spüre die Vertrautheit,
meine Hände beginnen zu zittern.

Acht Schritte noch bis zum Ziel,
ich verscheuche Gedanken,
mein Herz klopft wie wild.

Sieben Schritte noch bis zum Ziel,
ich starre auf die Holztür,
mein Körper verkrampft sich.

Sechs Schritte noch bis zum Ziel,
ich sehe dein Bild vor meinen Augen,
meine Kehle trocknet aus.

Fünf Schritte noch bis zum Ziel,
ich sammle Kraft um weiter zu gehen,
meine Augen schließen sich.

Vier Schrit…

…umgedreht!
24.6.07 13:30


Kerzen brennt

Leises Wimmern kann man hören,
kratzen an der dicken Wand.
Ein Mann in einem dunklen Mantel,
hält einen Teddy in der Hand.

Ein altes Haus versteckt im Walde,
in seinen Mauern sich Schreie binden.
Zwei Menschen weinen, suchen weiter,
werden ihre Tochter niemals wieder finden.

~Kerze, brenn halt dein kleines Licht~

Stürmisch jagt der Wind durchs Land,
wirbelt in die Luft Baum und Haus.
Eine Überflutung reißt alles nieder,
löscht damit so viele Leben aus.

Die Natur hält ihre Opfer fest in kalter Hand,
Zerstörung ist kein fremdes Wort für sie.
So nimmt sie sich auch junges Leben,
Fragen nach dem warum, beantwortet sie nie.

~Kerzen, brennt haltet eure Lichter~

Ein blaues Auto schlängelt auf der Strasse,
der Fahrer, betrunken, hat keine Kontrolle mehr.
Zieht nicht nur sein Leben in den Tod,
sondern auch unschuldiges, hinter sich her.

Laute Schreie, Bremsen quietschen,
Scherben klirren auf die Erde nieder.
Doch Minuten später eine Stille,
siegte die Ungerechtigkeit wieder.


~Kerzen, brennt haltet eure Lichter~

Doch die Ungerechtigkeit, Sie siegte,
löschte Kerzen vieler Menschen.
Sie alle mussten sich ergeben,
hatten nicht die Kraft zu überleben...
24.6.07 13:27


Moor

Klagelied aus der Ferne

Bei Nacht und Nebel
legte er mich ab
ins schwarze Moor



Er
Aus weiter Ferne klingt ihr Lied
geht mir durch Mark und Bein.
Es ist die Schöne aus dem Morast,
die mich verfolgt mit ihrer Weise.

Sie
Mein Herz ist kalt so endlos leer,
du den ich einst geliebt so innig.
Hast mich gebettet in der Nacht,
im tiefen schwarzen Moor.

Er
Hör endlich auf zu klagen Liebes,
mein Verstand reißt mich in Stücke.
Das was ich tat geschah aus Liebe,
versteh doch… sei doch endlich still!

Sie
Komm Liebster, komm schon her
möcht’ dir eisig Lippen schenken.
Deine Haut mit meiner zehren,
bis du kalt... genau wie ich.

Er
Ihr Ruf lockt mich, lässt mich wandeln,
widerstehen, ich muss widerstehen.
Die silbrig Kette die mich schmückt,
zieht mich hinab zu ihr ins Ried.

Sie
Jedes Glied aus Silber an dir zerrend,
bis der Schwarze dich ruht neben mir.
Vereint wir dann zu gleichen Stücken,
Silber der Mond und Schwarz das Moor
24.6.07 13:10


Unsichtbar

Einst von vielen Händen gestreichelt,
von vielerlei leeren Worten geliebt.
Steige ich unsichtbar hinab...

Unsichtbar begegne ich Dir...
Unsichtbar sehe ich Dich an...
Unsichtbar werde ich bleiben...

Lange Zeit in den Himmel gehoben,
schon vergessen nach einer Weile.
Dem strahlend Glanze verblasst...

Unsichtbar werde ich wandeln...
Unsichtbar atmen den süßen Duft...
Unsichtbar berühre ich Dich...

Viele Gedanken flüchtig verschwendet,
Herzen gebrochen zersplittert wie Eis.
Kälte schleicht frierend dahin...

Unsichtbar schmecke ich Dich...
Unsichtbar in jedem Winkel...
Unsichtbar für alle Zeiten...
24.6.07 13:09


Herabrieselnd

Leise rinnt der Regen am Fenster entlang. Zähren des Himmels dessen Weg einsam, von Wolken sanft geweckt - herabrieselnd. Perlen wundersame Kunst auf Blütenstaub, küssend Morgengruß, auf schlafend Träume. Schwingenschlag des jung Erwachens, zart haltend, genießend die Zusammenkunft. Verneigend sich die Blätter senken, Freiheit gebend bis zur Unendlichkeit. Fallen lassen… Sanft ins weiche Moos gestreut, ruhend eine Weile, aufgefangen. Im stillen führt der Weg ins Dunkle, durch Wurzellandschaft der Natur. Müßig, kalt, allein gelassen – Melancholie Ein Fließ singt seine freudig Weise, sucht entlang an Steinen seinen Weg. Trägt die Zähren auf seichtem Reigen, zurück ins endlos Himmelreich.
24.6.07 13:02


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