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Seele

Wind

Refrain
Frag nicht den Wind, woher er kommt,
frag nicht den Wind wohin er weht,
sieh dich an und glaub daran!
Siehe deine Seele sie strahlt nur für dich!


Ein Tag in Deinem Leben
wieder mal total verdreht,
die Schuhe formen Herzen
aus längst vergeßner Zeit.
Beginn wieder zu atmen
es lohnt sich ganz bestimmt,
sich wieder neu zu finden,
wieder frei und selbst zu sein.


Frag nicht den Wind, woher er kommt,
frag nicht den Wind wohin er weht,
sieh dich an und glaub daran!
Siehe deine Seele sie strahlt nur für dich!


Male keine Schatten
wie Gespinste an die Wand,
fang deine Träume
lern fliegen laß sie raus.
Verschließ nicht deine Augen
vor der Schönheit dieser Welt
Hör auf daran zu glauben
wie häßlich du doch bist.


Frag nicht den Wind, woher er kommt,
frag nicht den Wind wohin er weht,
sieh dich an und glaub daran!
Siehe deine Seele sie strahlt nur für dich!



Steh endlich auf
nimm die Fäden in die Hand,
laß dich führen
leiten bis das Erwachen naht.
Schau in den Spiegel
siehst du die Schönheit etwa nicht?
Blick in dein Gesicht
und du findest sie darin!



Frag nicht den Wind, woher er kommt,
frag nicht den Wind wohin er weht,
sieh dich an und glaub daran!
Siehe deine Seele sie strahlt nur für dich!

GLAUB AN DICH
24.6.07 13:47


Eisiger Wind

Refrain:
Ein Wind geht um die Bäume
leis trägt er dich fort,
zur ewigen Ruhe
an einen fernen Ort


Ein eisiger Wind pfeift durch die Bäume,
begleiten die Schritte zum sandigen Grab,
die Äste der Bäume wimmern und knarren,
der Himmel weint auf uns alle herab.

Mein Blick wandert; wehende Blätter,
doch nehme ich sie nicht wirklich wahr,
meine Augen verschleiert von Tränen,
ist das alles mir immer noch nicht klar.

Refrain


Nun ist es Zeit Abschied zu nehmen,
finde keine Worte schweige Dich an,
werfe eine weiße Rose zu Dir runter,
gefolgt von hellem feinsten Sand.

Träne für Träne wein ich um Dich,
So bleib ich eine Weile bei Dir stehen,
wende nicht ab meinen flehenden Blick,
lasse Dich noch einmal in mir leben.

Refrain

Ich wende Dir den Rücken zu,
doch bist Du stets in meinem Herzen,
ich gehe den Weg zwischen den Gräbern,
mit Trauer und mit tiefen Schmerzen.



Refrain
24.6.07 13:42


Angst

Es wird dunkel, die Zeit des Nichtstuns und zur Ruhe kommen hat begonnen. Diese Zeit macht mir Angst! Ich lenke meinen Geist ab, indem ich diese Zeilen nieder schreibe. Diese Zeilen machen mir Angst! Langsam schleicht sich das Gefühl ersticken zu müssen in mir hoch. Dieses Gefühl macht mir Angst! Mein Unterbewusstsein spielt makaber einen erneuten Streich mit mir. Dieses Unterbewusstsein macht mir Angst! Ich renne hastige Schritte um der Panik zu entfliehen. Diese Panik macht mir Angst! Wirre Bilder, die sich in meinem Kopf abspielen erneut… erneut unermüdlich. Diese Bilder machen mir Angst! Mein Körper reagiert als müsse er sterben, ein Teufelskreis. Dieser Teufelskreis macht mir Angst! Eine Stunde kämme ich mir die Haare, Strich für Strich. Dann schaue ich in den Spiegel und erschrecke mich… vor mir selbst.
24.6.07 13:30


Reise

Mein Gesicht senkt sich zu Boden,
meine Hände kalt und regungslos.
Steh ich in mitten eines Raumes,

fühl mich verloren, hoffnungslos.

Hab das Gefühl schreien zu müssen,
doch meine Kehle ist wie verklebt.
Mein Blick wandert ins Leere,
meine Augen trüb und unbelebt.

Ein tiefes Loch öffnet sich mir,
ich lass mich fallen-ganz ohne Sorge.
So nimm mich auf, halt mich fest,
auch wenn ich dir meine Seele nur borge.

Tiefer und tiefer lass ich mich gleiten,
werde dem allen einfach entfliehen.
Sehe auf meiner Reise nach unten,
mein ganzes Leben vorüber ziehen.

Doch endlich unten angekommen,
sehe ich in keine bessere Welt.
Einsam bin ich auch hier,
weil keiner da ist...
der mich hält.
24.6.07 13:30


Alptraum

Wenn ich des Nachts die Augen schließe,
der Alptraum seinen kalten Schleier legt.
Den Kuss des Grauens er mir schenkt,
sich mein Körper in dieser Welt bewegt.

Ich trete ein ins Haus meiner Gedanken,
die Bosheit und der Hass wohnen dort.
Verflucht und schrecklich ist der Schleier,
der Wesen und der Geister finstrer Ort.

Dunkel und böse sind die vielen Zimmer,
Die Wände können scheinbar sehen.
In einem Schrank aus Eichenholz,
kann ich ein totes Kind erspähen.

Die Augen schwarz und unbelebt,
steht es da in seinem kurzem Kleide.
Das Gesicht so grässlich blass,
in der Hand die Teufelsschneide.

Dort hinten die lange Eisentreppe,
Schritte hören kann man immer dort.
Trägt auf seinen blanken Stufen,
die Toten ins Reich des Lichtes fort.

Böse Blicke dringen durch Gemälde,
Schreie schallen in die Nacht hinaus.
Zitternd und mit offenen Augen,
wandle ich durch dieses Geisterhaus.

Eine Frau mit dunkelrotem Haar,
schwebte gerade am Kamin vorbei.
Schaute mich an; mit leuchtend Augen,
der Schleier der Träume doch zerrissen sei!

Am Boden kriecht ein langer Schatten,
schlängelt sich leise zu einer Türe hoch.
Gefolgt von Maden und von Motten,
verschwindet dort im Schlüsselloch.

Der Ekel überkommt meinen Körper,
schließe meine müden Augen leicht.
Das alles ist noch lange nicht vorbei,
der Schleier nicht von meiner Seite weicht...
24.6.07 13:29


Rosenblüten meiner Seele

Rückwärts fließt der Fluss meiner Seele,
die Fische in ihm tragen Ringelstrümpfe.
Die Musik schallt lautlos durch meine Adern,
und meine Augen sind ins Innere gekehrt.

Dort am Ufer liegt eine Rose,
Jemand hat sie dort abgelegt.
In der Mündung des Verstehens,
lassen sich die zarten Blüten treiben.

Rundliche Elfen tanzen im Mondenschein,
der Herr der Winde, küsst die Schatten.
Zwei Vögel sitzen auf dem Tau geküssten Moos,
was sollen sie auch machen? Ohne Flügel...

Dort am Ufer liegt eine Rose,
Jemand hat sie dort abgelegt.
In der Mündung des Verstehens,
lassen sich die zarten Blüten treiben.

Ausgedorrte Blätter meines Kummers,
schweben sacht zum lilablauen Horizont.
Der Mond in seinem satten, reinen Grau,
sucht mit seinen Strahlen nach Motten.

Dort am Ufer liegt eine Rose,
Jemand hat sie dort abgelegt.
In der Mündung des Verstehens,
lassen sich die zarten Blüten treiben.

Dornenranken zart um meine Lippen gelegt,
liebkosen sie bei jedem lauten Schweigen.
Mein toter Körper lebt sich in die Nacht,
streckt sich dem lustvollen Sterben entgegen.

Dort am Ufer liegt eine Rose,
Jemand hat sie dort abgelegt.
In der Mündung des Verstehens,
lassen sich die zarten Blüten treiben.

Der Fluss trägt nun all die Blüten in sich,
all das Liebliche der verhungerten Natur.
Trotz Quell des Lebens voller Hoffnung,
starb an gleicher Stelle die Rose mit mir…
24.6.07 13:24


Milchig Schleppe

Ein kindlich Leben welches nicht mehr blühen wollte, schlich auf aschfahlen Flügeln schweigend davon. Gleichen Schritts gegen die Uhrzeit wandelnd, jedoch niemals ohne Glanz gezeichnetes Gesicht. Köpfchen hängend, im Winde gefangene Gedanken, schlaflos eingetaucht in des Weihers Ruhe. Milchig Schleppe zerrt uferlos durch Dornenhecken, verwundete Eitelkeiten jene sich von Schmerzen nähren. Kriechend greise Noema ins Trübe der Vergänglichkeit, verharren dünkelhaft in ihrem Selbstmitleid. Abertausende Tränen vereint zu einem Gemälde, abschweifend vom Lebenskreis grotesker Zeit. Lieblos hingeworfene Maske drapiert aus Edelstein, zum schmelzen verurteilt… um Gnade flehen? Abgelehnt! Köpfchen hängend, im Winde gefangene Gedanken, schlaflos eingetaucht in des Weihers Ruhe.
24.6.07 13:23


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