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Alptraum

Wenn ich des Nachts die Augen schließe,
der Alptraum seinen kalten Schleier legt.
Den Kuss des Grauens er mir schenkt,
sich mein Körper in dieser Welt bewegt.

Ich trete ein ins Haus meiner Gedanken,
die Bosheit und der Hass wohnen dort.
Verflucht und schrecklich ist der Schleier,
der Wesen und der Geister finstrer Ort.

Dunkel und böse sind die vielen Zimmer,
Die Wände können scheinbar sehen.
In einem Schrank aus Eichenholz,
kann ich ein totes Kind erspähen.

Die Augen schwarz und unbelebt,
steht es da in seinem kurzem Kleide.
Das Gesicht so grässlich blass,
in der Hand die Teufelsschneide.

Dort hinten die lange Eisentreppe,
Schritte hören kann man immer dort.
Trägt auf seinen blanken Stufen,
die Toten ins Reich des Lichtes fort.

Böse Blicke dringen durch Gemälde,
Schreie schallen in die Nacht hinaus.
Zitternd und mit offenen Augen,
wandle ich durch dieses Geisterhaus.

Eine Frau mit dunkelrotem Haar,
schwebte gerade am Kamin vorbei.
Schaute mich an; mit leuchtend Augen,
der Schleier der Träume doch zerrissen sei!

Am Boden kriecht ein langer Schatten,
schlängelt sich leise zu einer Türe hoch.
Gefolgt von Maden und von Motten,
verschwindet dort im Schlüsselloch.

Der Ekel überkommt meinen Körper,
schließe meine müden Augen leicht.
Das alles ist noch lange nicht vorbei,
der Schleier nicht von meiner Seite weicht...
24.6.07 13:29
 


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